Teil eines Werkes 
1. Abtheilung, Rastatt und Jena : 2. Band (1859)
Entstehung
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196 Sie halten es nicht einmal der Mühe werth, mich zu begrüßen? Sie kommen mir nicht entgegen?

Aber, Bonaparte, Du haſt mir nicht die Zeit dazu gelaſſen, ſagte Joſephine mit einem reizenden Lächeln. Während ich Dich noch im Begriff glaube, aus dem Wagen zu ſteigen, leuchteſt Du ſchon wie ein Blitz vom Himmel in dies Gemach herein.

Oh, und das hat Ihnen ſo ſehr die Augen verblendet, daß Sie mich nicht einmal begrüßen können? fragte er zornig.

Und Du, Bonaparte? rief ſie zärtlich. Du öffneſt mir nicht Deine Arme? Du heißeſt mich nicht willkommen? Statt mich an Dein Herz zu drücken, zürnſt Du mir? Oh, komm, mein Freund, laß uns dieſe erſte Stunde des Wiederſehens nicht verdüſtert hinbringen. Wir haben uns faſt zwei Monate lang nicht geſehen und

Ah, Madame, Sie wiſſen das alſo mindeſtens, rief Bonaparte, es iſt Ihnen alſo doch nicht ganz aus dem Gedächtniß geſchwunden,

daß Sie vor zwei Monaten von mir Abſchied nahmen und mir damals ewige Liebe, ewige Treue ſchwuren und mir heilig zuſicherten, täglich an mich zu ſchreiben? Sie haben Axe Schwüre und Verſicherungen ſchlecht gehalten, Madame.

Aber, mein Freund, ich habe geſchrieben, ſo oft man mir ſagte, daß ein Courier an Dich abginge.

Du hätteſt täglich einen eigenen Courier abſchicken ſollen, um mir Deine Briefe zu ſenden, rief Bonaparte, wild mit dem Fuße ſtampfend, daß die Gläſer auf dem Tiſch klirrten und Zephyr, von ſeinem Lehn ſeſſel ſpringend, zu knurren begann. Joſephine ſchaute ängſtlich nach ihm hin und ſchien ihn mit dem leiſen Winken ihrer Hand beruhigen zu wollen.

Bonaparte fuhr fort: Briefe! Aber dieſ tel, welche ich von eit zu Zeit erhielt, waren nicht einmal Bri Officielle Bülletins eines Befindens, weiter nichts, kalt wie Eis! Madame, wie konnten ie mir ſolche Briefe ſchreiben, und noch dazu nur alle vier Tage? Wenn Sie mich liebten, würden Sie alle Tage geſchrieben haben. Aber Sie lieben mich nicht mehr, ich,weiß es! Sie haben mich nur aus Laune geliebt, Sie fühlen jetzt, wie lächerlich es ſein würde, wenn

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