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Glücksritter, welche ſich mit dem Congreß zugleich über Raſtatt nieder gelaſſen, und den Herren Diplomaten die Langeweile der deutſchen Kleinſtadt durch ihre Vaudevilles und Dramen und ihr luſtiges Opern geträller verſüßen wollten. Da waren endlich noch die ſranzöſiſchen Schauſpielerinnen, Sängerinnen und Tänzerinnen, welche den Herren Diplomaten gegenüber an der Seite des Weges in einer langen Reihe köſtlicher Equipagen, ſie ſelber in glänzender Toilette, ſich aufgeſtellt hatten. Viele dieſer Equipagen trugen an ihren Schlägen große Wappenſchilder und ein guter Heraldiker hätte daraus erſehen können, daß dieſe Wappen einige der Herrn Diplomaten da drüben als die Eigenthümer der Equipagen verriethen. In der That, es herrſchte ein ſehr gutes und freundliches Einvernehmen zwiſchen den Diplomaten und den Damen des franzöſiſchen Theaters. Das verriethen nicht blos die Equipagen, welche die deutſchen Diplomaten den franzöſiſchen Damen zu dem heutigen Feſttag geliehen, das ſah man auch an den feurigen zärtlichen und verheißungsvollen Blicken, die herüber und hinüber flogen, an dem Lächeln voll Einverſtändniß und Schelmerei, an dem verſtohlenen Winken mit dem Haupt oder mit dem Fächer.
Plötzlich indeſſen ward dieſes mimiſche Liebesſpiel durch das Heran ſprengen eines Couriers unterbrochen. Das war das Zeichen, welches die Annäherung der Generalin Bonaparte verkündete. Wirklich erblickte man ſchon in der Ferne die Köpfe von vier Pferden, ſie kamen näher und näher, und jetzt konnte deutlich die Kutſche, welche dieſe Pferde zogen, und darin eine Frauengeſtalt erkennen.
Es war ein wundervoller, warmer Novembertag, die Generalin hatte daher ihre Kutſche zurückſchlagen laſſen, und den Neugierigen war es verſtattet, nicht blos ihr Antlitz, ſondern auch ihre ganze Geſtalt, ja ſogar ihre Toilette mit Muße zu betrachten. Der Wagen war im vollen Galopp herangekommen, jetzt aber, den Menſchengruppen ſich an nähernd, fuhr er im Schritt, und Jedermann hatte Zeit und Muße, dieſe Dame zu betrachten, welche in dem Wagen thronte. Sie war nicht mehr in der Blüthe der erſten Jugend; mehr als dreißig Jahre waren ſchon über ihrem Haupte hingezogen, ſie hatten ihrem Teint ſeine natürliche Friſche genommen und ihre ſchöne, edle Stirn mit den
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