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Wenn Sie
Mariane?
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alle Hin mahlin zu en? f und ab⸗ ſpöttiſchen
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That, ſagte ſie. So vriginell, daß ich Ihnen deshalb ſogar Ihre Weigerung verzeihen könnte. Und dennoch hatte ich ſo feſt und ſicher auf Ihre Liebe und Ihre Einwilligung gerechnet, daß ich, im Vertrauen darauf, ſchon alle Vorbereitungen getroffen hatte, um heute noch unſere Trauung vollziehen zu laſſen. Schauen Sie mich doch an, Gentz, ſehen Sie nicht, daß ich im Brautanzug bin? Im weißen Atlasgewand?
Ihre Schönheit umgiebt Sie immer mit einem Brautanzug, Mariane.
Schön geſagt! Aber ſehen Sie nicht dort auf dem Tiſch den Kranz von blühenden Myrthen, meinen Brautkranz? Hony soit qui mal y pense! In der kleinen Kapelle ſteht auch ſchon der Prieſter bereit und erwartet das Brautpaar, die Lichter brennen vor dem Altar, Alles iſt bereit zur Trauung. Nun denn, wir dürfen den Prieſter nicht länger warten laſſen. Sie wollen nicht als mein Bräutigam bei der Trauung wirken, nun wohl, ſo fungiren Sie dabei als Zeuge! Wollen Sie das? Wollen Sie als treuer, verſchwiegener Freund mir zur Seite ſtehen und meinen Contract mit unterzeichnen?
Ich bin bereit, Ihnen jeden Beweis meiner Liebe und Freund⸗ ſchaft zu geben, ſagte Gentz ernſt.
Wohl, ich rechnete auf Sie, rief Mariane lächelnd, und um Ihnen die Wahrheit zu ſagen, ich rechnete auch auf Ihre Weigerung, ſich mit mir zu vermählen. Kommen Sie, reichen Sie mir Ihren Arm! Ich will Ihnen die kleine Kapelle zeigen, welche der Fürſt von Reuß hier im öſterreichiſchen Geſandtſchaftshötel hat einrichten laſſen. Das wird Niemanden von der Dienerſchaft auffallen, ich hoffe überdies, daß uns Niemand begegnen wird. Vielleicht treffen wir in der Kapelle den Fürſten Heinrich, das iſt ein Zufall, der Niemandem auffallen kann. Kommen Sie! Helfen Sie mir dieſen langen, ſchwarzen Mantel um— werfen, der ganz und gar mein weißes Atlaskleid verbirgt. Den Myrthenkranz nehme ich unter den Arm, ſo ſieht ihn Niemand. Und nun kommen Sie!
Ja, kommen Sie, ſagte Gentz, ihr den Arm reichend, ich ſehe


