Teil eines Werkes 
1. Abtheilung, Rastatt und Jena : 1. Band (1859)
Entstehung
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Innitte oyſir

ch zerſtreut, Jahtheit zu

ie ſeien es, me lachend. thaft, aber ht, daß ich jeliebte des rzweiflung?

b verrathen

lier kennen

Ihnen den eiflung war die Schau⸗ hnen mein girrenden, etragen

irklich gut

nur meine

ſtrzte ich

Und wollen wie der Vogel hierhin und dorthin flattern?

Nein, ſchönſte, herrlichſte Mariane, Ihr Herz ſoll der Käfig ſein, in welchem ich mich einſchließe.

Hüten Sie Sich, mein Freund! Wenn dieſer Käfig nun keine Thür hätte, aus welcher Sie wieder entſchlüpfen könnten?

Wär' eine Thür darin, ich würde ſie sſche

So grenzenlos alſo lieben Sie mich, daß Sie mir Ihre kaum erworbene Freiheit opfern wollen?

Sie fragen noch, Mariane? fragte Gentz, zärtlich ihre ſchöne Hand an ſeine Lippen drückend.

Ernſthaft geſprochen, Freund, ſagte ſie lächelnd. Sie bieten mir alſo Ihre Hand an? Sie wollen mich heirathen?

Gentz zuckte leiſe zuſammen und blickte erſtaunt und erſchrocken zu ihr empor. Mariane lachte laut.

Ach, ſagte ſie, Ihr Geſicht iſt die wundervollſte Muſträtſon von Goethe's Gedicht. Sie kennen's doch? Und mit komiſchem Pathos recitirte ſie:

Heirathen, Kind, iſt wunderlich Wort.

Hör' ich's, möcht ich gleich wieder fort. Mein Gott, welch ein tiefer Menſchenkenner iſt doch der große Goethe, und wie ſtolz bin ich darauf, ihn meinen Freund nennen zu können! Heirathen, Kind, iſt wunderlich Wort.

Mariane, Sie ſind grauſam und ungerecht, Sie

Und wiſſen Sie, wie das Gedicht weiter geht? unterbrach ſie ihn. Das Mädchen antwortet darauf:

Heirathen wir eben, Das Uebrige wird ſich geben.

Sie höhnen und ſpotten, rief Gentz lächelnd, und wiſſen doch,

daß bei uns das Uebrige ſich leider nicht hinterher geben würde, ſondern

vorher mein ſchönſtes Glück, das Glück, Ihr Gemahl zu ſein, unmöglich macht. Sie ſind ja leider keine riſi Mariane. Ich kann Sie alſo nicht heirathen.

Und wenn ich doch eine Chriſtin wäre, Friedrich? fragte ſie mit ſüßer, flötender Stimme.