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Weltheim trat ans Fenſter. Prinz Aurelio, ſagte er mit einem eigenthümlichen Lächeln. Ich habe alſo meinen Zweck erreicht! Oh, ſchon ſammeln ſich einige Neugierige um ſeine glänzende, berühmte Equipage, ſchon fragen einige dieſer allerliebſten, wißbegierigen Leute den Lakaien, wen der Prinz in dieſem Hauſe beſuche! Bald wird es alſo die ganze Stadt erfahren, daß der Prinz bei mir war! Oh, wie werden ſie mich beneiden, dieſe übermüthigen, ſtolzen Cavaliere, die immer noch auf mich, als einen Neuling, herabſehen, wie werden ſie ſich vor mir beugen, dieſe ehrloſen, widerlichen Höflinge, die immer nur Demjenigen hul⸗ digen, der die Gunſt der Großen beſitzt, gleichviel, ob 5 3 er ein Schurke oder ein Dummkopf iſt!— Aber ich höre ihn kommen! Ich muß mich überraſchen laſſen! 1 Er nahm ein Buch und ſtreckte ſich nachläſſig auf den Divan aus. Die Thüre öffnete ſich und Prinz Aurelio trat ein. Sein Kammerdiener Louis hatte heute ein wirk⸗ liches Meiſterſtück vollbracht, denn der Prinz hatte vollkommen das Ausſehen eines jungen Mannes, ſeine Geſtalt hatte noch an Fülle, ſein Auge an Glanz ge⸗ wonnen, ſein Schritt war elaſtiſcher, und ſeine ganze Haltung freier und leichter noch, wie früher! Aber vielleicht war es nicht blos der Kammerdiener, ſondern
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