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haben vor mir ſelber, ich will mein Haupt ſtolz er⸗ heben und meines Glückes mich nicht ſchämen dürfen! Ich will die Gemahlin des Prinzen werden, das ſchwöre ich, ſo wahr ein Gott im Himmel und ein Teufel auf Erden iſt! Ich—
Plötzlich öffnete ſich die Thür und der Prinz ſtand vor ihr. Vielleicht hatte er ein Geräuſch ver⸗ nommen, oder war es nur irgend eine ſympathetiſche Ahnung geweſen, welche ihm die Nähe Marianen's verrathen hatte!— Er war da, er ſtand in der ge⸗ öffneten Thür und ſtarrte dieſes reizende Weib an, wel⸗ ches noch immer auf den Knieen lag und mit einem ſchmachtenden, ſeligen Ausdruck zu ihm empor blickte.
Biſt Du es? Biſt Du es wirklich, Mariane? ſtammelte er endlich. Willſt Du endlich mein heißes Flehen erhören? Hat ſich die ſtolze Göttin nun end⸗ lich gefügt, und will mir Gnade gewähren?
Er zog ſie von ihren Knieen empor, und trug ſie faſt in ſein Zimmer. Er war ganz berauſcht, ganz außer ſich vor ſeliger Ueberraſchung.
Du biſt alſo endlich da? fragte er immer wieder, indem er ſie ſtaunend betrachtete.
Ja, ſagte ſie endlich mit einem rührenden Aus⸗ druck, ich bin da, aber ich bin gekowmmen, Abſchied zu nehmen!
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