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es Ihnen ſage! Ich haſſe Sie, ich verachte Sie! Das iſt Alles!
Und warum?
Sie neigte ſich näher zu ihm hin und ſagte leiſe: Weil ich Sie kenne, mein Herr! Weil Ihr ganzes, verbrecheriſches Leben klar und offer or mir daliegt!
Weil ich weiß, daß es eine fortgeſetzte Reihe von
Täuſchungen und Betrügereien iſt! Weil ich ſehe, wie Sie ſich eine Lebensaufgabe daraus machen, diejenigen zu verderben, welche ſich Ihnen nahen und die Harm⸗ loſen und Unſchuldigen in Ihre gefährlichen Netze zu ziehen! Oh mein Gott, mein Gott, und ich bin eine Mitwiſſerin all dieſer Unthaten und Gräuel! Ich ſehe wie hier täglich mit dem Unglück und der Ver⸗ zweiflung der Menſchen ein gottesläſterliches Spiel getrieben wird, ich ſehe dieſe beklagenswerthen Männer, welche Sie argliſtig hierher gelockt, lächelnden Blickes und frohen Muthes bei uns eintreten, und mein Herz zieht ſich ſchmerzlich zuſammen bei dieſem Anblick, denn ich ſage mir, wie bald ſie dieſes ſo verlockende, ſo
glänzende Haus der Freude mit Verzweiflung und
Todesgedanken im Herzen verlaſſen werden! Ich ſage mir, daß dieſes Haus eine Stätte des Laſters und der Verbrechen iſt, und daß Sie der Führer ſind, welcher
jeden Tag neue Seelen zur ewigen Verdammniß führt!


