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Liebe, und dieſe Neugierde iſt ein ſichererer Weg in's Verderben, als die Liebe ſelbſt!
Nun? fragte Mariane lächelnd. Werden Sie mir den geheimnißvollen Sinn Ihres Monologes er⸗ klären? Was kümmert es Sie, ob Comteſſe Eudora ein wenig neugierig iſt auf die Liebe, der ſie ſich doch nicht unterwerfen will?
Sie ſoll ſich unterwerfen! rief Alexander Welt⸗ heim ſtürmiſch, und indem er leidenſchaftlich Maria⸗ nen's Hand ergriff, fuhr er fort: Sie fragen, was ich mich um Comteſſe Eudora zu kümmern habe? Nun wohl! Hören Sie! Ich erzählte Ihnen einmal von der furchtbaren Beleidigung, welche mir eine junge Dame zugefügt, indem ſie mich öffentlich bei einem Ballfeſte beſchimpfte?
Ah, ich entſinne mich! Sie verglich Sie mit dem Affen ihrer Mutter!
Nun denn! Dieſe junge Dame iſt die Gräfin
Eudora! Wie albern von mir, dies nicht gleich durchſchaut zu haben! rief Mariane, während Alexander Welt⸗ heim in ſtürmiſcher Aufregung im Zimmer auf und niederging.
Dann blieb er vor Marianen ſtehen, und ſagte mit vor innerer Erregung zitternder Stimme: begrei⸗


