Teil eines Werkes 
1. Band (1851)
Entstehung
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Buch auf den Tiſch und nahm den neuen Roman von Boz. Eudora war wieder in ihre frühere Stel⸗

lung zurückgeſunken, ihr Blick war wieder ſtarr, ihre Züge ermattet. Sie ließ mich ſtundenlang leſen, aber ich bin gewiß, daß ſie kein Wort gehört hat! Denken Sie aber! Als ich Abends in ihr Zimmer kam, um mir die Heloiſe abzuholen, fand ich das Buch nicht! Es war von dem Tiſche, auf welchem ich es es hingelegt, verſchwunden!

Sie forſchten doch nach, wo es geblieben?

Nein, denn ich ſah an dem Erröthen, und dem unruhigen Blick der Comteſſe, daß ſie es war, welche das Buch genommen! Richtig, als ich am andern Morgen in ihr Zimmer kam, um ſie zu wecken, er⸗ blickte ich in ihrer Hand das Buch! Sie verbarg es, als ich eintrat, aber ihre Wangen glühten, ihre Au⸗ gen flammten wieder, wie am Tage zuvor! Sie hatte jedenfalls darin geleſen!

Ah, Comteſſe Eudora! rief Alexander Weltheim, indem er drohend den Arm erhob, und ein ſchaden⸗ frohes Lächeln ſein Geſicht überflog, Ah, Comteſſe Eudora! Jetzt iſt ſie verloren, denn ich kenne jetzt die Stelle, wo ſie verwundbar iſt! Wenn ſie nicht verliebt iſt, ſo iſt ſie wenigſtens neugierig auf die