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willſt, rief die kleine Antonie zärtlich ſchmeichelnd. O ja, ſei heiter, Papa, dann wird Mama auch wie⸗ der vergnügt ſein, und mit mir lachen und ſingen, und tanzen, wie ſie es ſonſt gethan hat!
Die Augen der beiden Gatten begegneten ſich unwillkürlich, dann ſeufzten ſie Beide tief und ſchmerzlich auf und wandten ihre Blicke wieder von einander ab.
Antonie in der Harmloſigkeit ihrer Kinderun⸗“ ſchuld fuhr fort: Mama iſt doch ſo gut und lieb, warum muß ſie denn ſo viel weinen? Warum liegt ſie ſo viel auf ihren Knieen und betet? Sonſt hat ſie immer mit mir getanzt, und niemals gebetet?
Haſt Du ſie denn nicht mh lieb, Pape, und weint ſie darum?
Der Major erwachte wie aus ſuwe Triumen und blickte auf. Er hob das Köpſchen des kleinen Mädchens empor und ſah ihr lange und ſinnend in die klaren, funkelnden Augen.
Du biſt mein Kind, das Vermächtniß: meiner Sophie! ſagte er feierlich. Sie hat Dich mir hinter⸗ laſſen, als ein ſüßes Unterpfand der unlösbarkeit un⸗ ſerer Seelen. Sie hat Dich zu dem Engel meines Daſeins gemacht, und wenn ich Dich anſehe, mein Kind, fühle ich, daß Deine verklärte Mutter mir


