Teil eines Werkes 
1. Band (1851)
Entstehung
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ſchleuderte ihn in's Zimmer und mein Fuß trat ſein Geſicht, und meine Fauſt ſchlug ſeine Stirn und das Brandmal ſeines Verbrechens darauf.

D Jammer und Elend wimmerte Karoline, während der Major mit geballter Fauſt und einem grauſamen wilden Lachen ſich ſeinen Erinnerungen

überließ. Ja, freue Dich, grauſamer Mann, Du haſt in jener Stunde mein Glück und mein ganzes Leben zertreten!

Ja, mein Fuß zertrat ſein Geſicht! fuhr der Ma⸗ jor mit unheimlichem Flüſtern fort. Er konnte es nicht leugnen, nicht verbergen, er mußte ſeine Schande offen zur Schau tragen, er konnte es Niemand verleug⸗ nen, daß der Major Preſter ſeinen jungen ſchönen Obriſten in's Angeſicht getreten, und ihn die Treppe hinunter geworfen, wie einen räudigen Hund! Und 3 weil er die Strafe nicht verleugnen konnte, leugnete er die Schuld! Er ging hin und klagte mich an 3 böswilligen Ueberfalls und der ungerechtfertigten Cifer⸗ ſucht. Oh, er war unſchuldig, und ſie war unſchul⸗ dig, aber ich plagte ſie und vergiftete ihre Zugend mit meiner Eiferſucht, ſo hieß es. Ich ſähe überall Dinge, welche nicht ſeien, und mein krankes Hirn malte mi Stenen, welche keine Wirklichkeit hätten! Ja,