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die Flucht Sophieens erfahren, außer ſich geweſen vor Zorn und Wuth. Er ſelbſt war nach Bona⸗ ventura's Wohnung gefahren, ſicher ſie dort zu fin⸗ den, und grenzenlos war ſeine Entrüſtung, als er dort keine Nachricht von ihr erhielt. Die Polizei zu ſeinem Beiſtand herbei zu rufen, daran hinderte ihn anfangs die geheime Hoffnung, ſie noch zu ent⸗ decken, und Bonaventura für eine bedeutende Geld⸗ ſumme zum Rücktritt zu bewegen. Er erzählte dem erſtaunten Galpech, daß ſeine Schweſter zu einer kranken Freundin gereiſt ſei, und in zwei Tagen zurückkehren würde.
Als aber dieſe zwei Tage vergangen waren, ohne daß er Sophieens Aufenthalt erfahren, da ent⸗ ſchloß ſich Herr Blitz, nach langem Toben und Wü⸗ then wieder der Vernunft Gehör gebend, aus der Sache den möglichſten Vortheil zu ziehen.
Unter dem Siegel der Verſchwiegenheit ver⸗ traute er ſeinem gehofften Schwager, dem Grafen Galpech, ſeine Schweſter ſei von einem jungen eng⸗ liſchen Lord, den ſie früher auf einer Reiſe kennen gelernt, und der ihr incbgnito nach Berlin gefolgt ſei, entführt worden. Er, Herr Blitz, habe durch⸗ aus dieſe Partie nicht zugeben wollen, einmal, weil er dem Grafen Galpech ja ſchon ſein Wort gegeben, und dann, weil er ſeine Schweſter zu ſehr liebe, um in eine ſo weite Entfernung willigen zu können.
Denn der Lord habe ſie ſogleich nach ſeinen Gü⸗
tern in Schottland entführen wollen. Nun aber


