Teil eines Werkes 
2. Theil (1859)
Entstehung
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zu weilen und der Welt um Dich her zu vergeſſen? Hörſt Du nicht in der Ferne ſchon das Rufen und Jauchzen der Welt, hörſt Du nicht ſchon die ſüß verlockenden Stimmen, die Dich zurück rufen wollen? Siehſt du den Nachen nicht, er ſtößt ſchon vom Lande ab, um über den Ocean Euch zurück zu füh⸗ ren zur Welt?

Sie ſieht ihn nicht, denn ihr entzücktes Auge blickt nur zum Himmel und danket Gott. Bona⸗ ventura aber hat ihn geſehen, er hat alle die locken⸗ den Stimmen gehört, und ihr Flüſtern verſtanden. Der Traum iſt zu Ende Er weiß ſchon, daß er nicht auf einer Inſel lebt, ſondern inmitten der Melt.

Du willſt mich verlaſſen, Geliebter?

Ich muß, theuerſte Sophie! Ueber acht Tage ſind vergangen, ſeit wir hier ſind. Ich muß nun Se um zu ſehen, wie unſere Angelegenheiten

ehen.

O, ſagte ſie zärtlich, kann uns dies Alles nicht gleichgültig ſein? Iſt nicht dies kleine Gemach unſer Paradies? Was brauchen wir mehr als dies?

Es iſt ſchön hier, weil Du hier biſt, ſagte er lachend, aber in der That, immer möchte ich nicht in dieſem kleinen Gefängniß bleiben. Ich ſehne mich hinaus. Und darum laß mich gehen, um zu er⸗ forſchen, ob wir nicht wenigſtens in meine andere Wohnung gehen können, und zu hören wie Dein Bruder die Sache aufgenommen hat.

Und Bonaventura ging zu Herrn Blitz. Die⸗ ſer empfing ihn mit kalter Ruhe. Er war, als er