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zwingen mich, dieſem entſetzlichen Grafen meine Hand zu geben!
6 drückte einen heißen Kuß auf ihre flehenden Lippen, und ſagte nur: Komm mit mir!
Sie ſchreckte zuſammen und machte ſich ſanft los aus ſeinen Armen.
Nein, ſagte ſie dann tief erröthend, nein, Bona⸗ ventura, wohin kann ich mit Dir gehen? Ich habe keine Heimath als dies Haus, und von hier kann ich nur meinem Gatten folgen.
Du biſt mein, ſagte er faſt rauh, Du haſt mir geſchworen, mir treu zu ſein Dein Lebelang, willſt Du Deinen Schwur brechen und morgen mit einem Andern zum Altar treten?
Nein, nein, ſagte ſie bebend und rathlos.
So komm! wiederholte er, komm, folge Deinem Gatten, denn das bin ich, war ich von dem Augen⸗ blicke an, da Dein Herz mir gehörte.
Und als ſie noch zagte und ſchwankte, zog er ſie in ſeine Arme und flüſterte in ihr Ohr ſüße, bezaubernde Worte der Liebe, hinreißende Worte des Flehens und des Entzückens. Sophie widerſtand nicht länger; ſie lehnte ſich willenlos in ſeine Arme und flüſterte mit vergehender Stimme ſo nimm mich mit Dir. Hin⸗ fort biſt Du auf Erden meine einzige Zuflucht, mein einziges Glück! Nimm mich denn hin, ich bin die Deine! Und Bonaventura ſank vor ihr nieder in unausſprechlichem Entzücken, ihre Füße zu küſſen und ihr Gewand, und ihr tauſend zärtliche Namen zu geben, und ihr auf's Neue wieder ſeine Liebe zu


