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Er fühlte, daß es an der Zeit ſei, politiſche Gedichte zu machen, und er machte ſie, und ver⸗ ſchaffte ſich dadurch eine Art Ruf, wenn auch dieſer nur vorübergehend ſein mochte.
Er wußte, daß in unſerer Zeit nichts ſo ſehr geſchätzt wird, als das Geld, und er gab ſich ge⸗ ſchickt das Anſehen bedeutenden Reichthums; weil man ihn aber nun für begütert hielt, würde ſein Stolz ihn ſtets gehindert haben, irgend Jemand ſeine oft drückenden Gelverlegenheiten zu zeigen, oder ihn ahnen zu laſſen, wie viel er entbehre.
Wenn er aber hierin eine Ausnahme machte mit Otto, ſo geſchah dies, weil Otto ja ſeine Verhält⸗ niſſe kannte, ſein Stolz alſo dieſem gegenüber ſchweigen mußte, und weil Bonaventura in ſeiner Eitelkeit ſeinen Schwager ſo tief und niedrig unter ſich er⸗ blickte, daß es ihn gar nicht berühren konnte, von Otto Geld zu empfangen, ja daß es für dieſen immer nur eine Ehre war, Geld zu borgen; auch hatte Bonaventura kein eigentliches Ehrgefühl, ſondern nur Stolz, und wo dieſer ſchweigen mußte, trat leicht eine brutale Unempfindlichkeit gegen die zarteren Seiten der Ehre an deſſen Stelle, oder der Egoismus über⸗ täubte dieſe leiſen Regungen des Ehrgefühls.—
So war es auch anfangs nur Egvismus ge⸗ weſen, der ihn getrieben, um Sophieens Liehe zu werben, um die Schweſter des reichen Herrn Blitz; als ſich aber ſeiner Werbung Hinderniſſe entgegen⸗ ſtellten, als ſein Stolz verletzt, ſeine Eitelkeit gekränkt ward, da ſteigerte ſich der Wunſch, Sophieen zu
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