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Und hätten Sie die Schätze der ganzen Welt, Sie bekämen doch nicht meine Schweſter zur Frau, denn es iſt mir nicht um Reichthum und Gold zu thun, ſondern um einen vornehmen Namen; ich will ſagen können, mein Schwager, der Graf, meine Schweſter, die Gräfin, und iſt der Graf ſo arm, wie eine Kirchenmaus, ſo gilt mir das gleich. Ich habe genug Geld mit ihm zu theilen. Sie aber ſind kein Graf, Sie heißen Fritz Wendt, folglich können Sie nicht der Mann meiner Schweſter werden.
Sie ſind ein Unmenſch, ein Barbar! rief Bona⸗ ventura zornig. Um Ihrer elenden Eitelkeit willen wollen Sie zwei Herzen trennen, die ſich lieben, wollen die eigene Schweſter dieſem niedrigen Egois⸗ mus opfern. Aber ich ſage Ihnen, hüten Sie ſich vor mir; noch giebt es keine Geſetze, welche die Schweſter dem Bruder unterordnen; Sie haben nicht die Gewalt eines Vaters oder Vormunds über ſie! Frei darf ſie wählen, wen ſie will, und ungehindert kann ſie dieſes Haus verlaſſen und mir folgen, Ihnen zum Trotz. Nehmen Sie ſich alſo in Acht. Treiben Sie mich nicht auf's Aeußerſte! Sie liebt mich, und wenn ich ſie rufe, mir zu folgen, wird ſie dem Rufe der Liebe nicht widerſtehen.
Rufen Sie nur, ſchreien Sie nur, ſagte Herr Blitz lachend, ſie wird Ihnen doch nicht folgen, denn ich habe ſie eingeſchloſſen und der Schlüſſel ſteckt hier in meiner Taſche.
Nun, ſo mögen Sie es denn haben, rief Bona⸗ ventura, zitternd vor Zorn, ich ſchwöre Ihnen,


