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klären und mit bewaffneter Hand das bedrohte Königs⸗ paar zu erretten. Aber wenn Oeſterreich ſich dazu über⸗ reden ließe, ſo wäre das unglückliche franzöſiſche Königs⸗ paar ſicherlich verloren, ſo würde es fallen als das erſte Opfer dieſer heulenden Meute von Tollhäuslern und Jacobinern, welche das beklagenswerthe Königspaar in ihrer Gewalt haben. Wenn Oeſterreich Frankreich den Krieg erklärte, ſo würde es damit die Brandfackel anzün⸗ den, welche das erhitzte Blut aller Völker entzündete, und die materia peccans, welche wir jetzt noch in den Gren⸗ zen Frankreichs eingeſchloſſen ſehen, würde ganz Europa überfluthen, vielleicht alle europäiſchen Throne ſtürzen. Wenn ein Krater in Aufruhr iſt und ſeine glühenden unterirdiſchen Maſſen zu Tage fördert, ſo muß man ſich wohl hüten, ſich dieſem Krater zu nähern, denn man würde in ihn hinabſtürzen und unter ſeiner glühenden Lava begraben werden. Wartet man aber mit kluger Vorſicht einige Zeit, ſo wird der Krater ſich austoben, die Lava wird ſich verkühlen, und alsdann kann man auf ihr vorwärts ſchreiten, um den Krater zu verſchütten und unſchädlich zu machen. Das iſt es, was Oeſterreich thun wird; es wird warten, die Hand am Schwert. Frankreich hat uns nicht beleidigt, es hat uns nicht herausgefordert, wir haben alſo kein Recht, ihm den Krieg zu erklären, wie tief wir es auch beklagen mögen, den edlen König


