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Großmächte Deutſchlands zum Frieden, zur Eintracht zurückzuführen, daß ſie ihnen das Schwert in die Hand geben ſoll zum heiligen Krieg gegen die blutigen Mör⸗ derſchaaren, die im Begriff ſind den Thron von Frank⸗ reich zu ſtürzen, die alle Monarchieen Europa's bedrohen. Denn läßt man dieſe raubmörderiſchen Rebellen gewäh⸗ ren, ſo wird ihr blutiges Beiſpiel die Augen aller übrigen Völker verblenden, ſo werden die weltzerſtörenden un⸗ ſinnigen Freiheitslehren dieſer Jacobiner wie eine Lava über ganz Europa ſich ergießen und die Gemüther aller Völker entzünden, daß ſie ſich empören, wie es die gott⸗ lofen Franzoſen gethan, und ihre vatermörderiſchen Hände gegen die Throne und die Kirche erheben! Das iſt es, was Sie dem Kaiſer täglich wiederholen müſſen, was Sie ihm mit allen Farben des Schreckens und der furcht⸗ baren Gefahr ausmalen müſſen!“
„Ich weiß, o, ich weiß,“ ſagte die Gräfin lebhaft, „ich kenne meine ganze Aufgabe, und ich bin bereit ſie zu erfüllen. Hier meine Hand, ich werde auf alle Ihre Ideen eingehen, ich werde Ihre gelehrige Schülerin ſein!“
Der General nahm die dargereichte kalte und zit⸗ ternde kleine Hand und drückte einen Kuß auf dieſelbe.
„Der Herr ſegne Sie, meine Theure, und gebe Ihrem Werk das Gelingen.“


