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ſtumm da, antwortet kaum auf meine Fragen, und wenn ich den Zweck unſerer Reiſe mit ihr erörtern, ihr noch einige Andeutungen über unſere Plane und deren Trag⸗ weite geben will, bricht ſie ab, oder ſie antwortet mir nur mit Thränen, mit Vorwürfen ſogar.“
„Das macht, ich war endlich zur Ruhe, zur Ueber⸗ legung gekommen,“ ſagte die Gräfin.„Die ſtürmiſche Aufregung, die begeiſternde Freude war verflogen, und ich war wieder ruhig und beſonnen, mein Blick war wieder klar geworden, und ich ſah und begriff mit Ent⸗ ſetzen, welche ſchmerzvolle Rolle Sie mir beſtimmten, zu welcher Erniedrigung Sie mich verdammen, welche ge⸗ meine Intriguantenrolle Sie mir auferlegen wollten.“
„Schon wieder Vorwürfe, ſchon wieder Beſchul⸗ digungen,“ rief der General heftig.„Aber ich bin es jetzt überdrüßig, Ihre tugendhaften Klagen anzuhören, und ich will nicht als der Dämon erſcheinen, der, wie Sie ſagen, eine Menſchenſeele verkaufen will. Madame, ich gebe Ih⸗ nen Ihr Wort zurück, ich entbinde Sie fogar von dem Schwur, den Sie mir geleiſtet, mir gehorſam und er⸗ geben zu ſein. Ich gebe Ihnen Yhre volle Freiheit wie⸗ der, ich mache Sie zur alleinigen Herrin Ihres Willens! Sprechen Sie ihn jetzt unverhohlen aus, wiederholen Sie, daß Sie es bereuen, die Rolle angenommen zu haben, die ich Ihnen übertragen wollte, daß Sie nicht


