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keiten, Monſieur Hippolyte,“ ſagte der Fürſt langſam und mit kalter, eiſerner Ruhe.„Sie unterſtehen ſich meine Naſe mit Ihrem Finger zu berühren, wenn Sie den Puder beſeitigen. Haben Sie wohl Acht auf ſich, daß ein ſolches Attentat, die Folge der revolutionären Ideen, welche aus Frankreich herübergehen, niemals wieder vorkomme, denn ich würde Sie ſogleich aus mei⸗ nem Dienſt entlaſſen.“
„Verzeihung, Durchlaucht,“ ſtammelte Monſieur Hippolhte unterwürfig,„ich mußte mir erlauben, Ew. Durchlaucht erhabene Naſe zu berühren, um den Puder, der ſich in die ſcharfe Spalte ſeitwärts gelegt, zu ent⸗ fernen.“
„Scharfe Spalte?“ wiederholte Kaunitz mit erha⸗ bener Indignation;„ich habe niemals in meinem Ge⸗ ſicht dergleichen ſcharfe Spalten bemerkt, und Ihr Vor⸗ gänger, der andere Monſieur Hippolhte, der mir vierzig Jahre diente, hat ſich niemals unterſtanden, meine Naſe zu berühren, geſchweige denn von einer ſcharfen Spalte neben derſelben zu ſprechen. Ich wiederhole es Ihnen, nehmen Sie ſich wohl in Acht, daß ſolche Ungebührlich⸗ keiten nicht wieder vorfallen, denn alsdann hätte Ihre letzte Stunde geſchlagen und Sie könnten nach Frank⸗ reich zurückkehren, um, je nachdem es Ihnen beliebt, Ihr Haupt auf die Guillotine zu legen oder auch unter die 1*


