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Mitten unter dem Getöſe dieſes Jubelgeſchreies rollte der Fiacre von dannen, und Niemand hatte Acht auf den bleichen Kutſcher, über deſſen trauriges Geſicht langſam die Thränen niederrollten, auf den National⸗ gardiſten, deſſen breite Stirn von düſtern Wolken be⸗ ſchattet war, deſſen höhniſche Lippen Verwünſchungen und Flüche murmelten.
Jetzt hielt der Wagen vor der Wohnung des Ba⸗ ron Thugut. An dem Hauſe lehnte ein Commiſſionair, der indeſſen nichts anderes war, als der vertraute, lang⸗ jährige Diener Thugut's. Auf einen Wink deſſelben kam er herbei und nahm den Sitz Barnave's ein, um den Fiacre wieder dem Wagenvermiether zuzuführen, von welchem man ihn entlehnt hatte.
Barnave und Thugut ſtiegen ſchweigend und ſtill die Treppe hinauf zu der Wohnung des Barons. Erſt als die Thür ſeines Wohnzimmers ſich hinter ihnen ge⸗ ſchloſſen hatte, ſchauten ſie einander an, und Zeder las in den Zügen des Andern die troſtloſe Enttäuſchung, den ſchmerzlichſten Zorn.
„Alles verloren,“ ſeufzte Barnave achſelzuckend. „Statt die Königin zu retten, haben wir ſie nur noch in tieferes Unheil geſtürzt. Man wird ſie von nun an noch härter bewachen, und jede Flucht wird unmöglich ſein.“


