Teil eines Werkes 
2. Band (1860)
Entstehung
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Gemach der Königin erzwungen und wie er ſie mit ihren Kindern gefunden.

Als er dann berichtete von der Blouſe des kleinen Dauphins, brach die Menſchenmaſſe in ein furchtbares Gelächter aus, und dieſes Gelächter erneuerte und ſtei⸗ gerte ſich noch, als er erzählte, daß der Dauphin ſeine Mutter Theroigne genannt habe.

Es iſt Alles verrathen, mein Lieber, ſagte Thu⸗ gut gelaſſen, indem er in den Fiaere ſtieg.Warten wir den Schluß der Erzählung nicht ab, denn ohne Zweifel hat dieſe Heuchlerin Thervigne ihrem bärenhaften Lieb⸗ haber erzählt, auf welche Weiſe die Königin fliehen ſollte,

und daß wir Beide eine Rolle dabei ſpielen. Fahren wir

alſo ab, bevor man uns an der Abfahrt verhindert.

Ja, flüſterte Barnave mit bebenden Lippen und Thränen in den Augen,fahren wir ab, denn die Kö⸗ nigin iſt verloren.

Eben brach die Menge wieder in tobendes Jauchzen und Beifallsgeſchrei aus. Petion hatte den Vorſchlag gemacht, daß das Volk ſelbſt dieſe Nacht die Tuilerien bewachen und wohl Acht haben ſolle, Niemand Verdäch⸗ tiges und beſonders keine Theroigne heraus zu laſſen, und die Menſchenmenge klatſchte und ſchrie entzückt Beifall.