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Thür zu ſchließen, und ich habe es wohl thun müſſen, da der commandirende General Lafayette es ſo befohlen hat.“
„Aber ich werde mir erlauben, dieſe Thür dennoch zu ðffnen,“ rief Petion.„Ich muß mich von der Anweſen⸗ heit der Königin überzeugen.“
Die Thür des königlichen Gemachs ward jetzt haſtig geöffnet, und auf der Schwelle deſſelben erſchien Petion mit düſterm Geſicht, mit zornblitzenden Augen.
„Ueberzeugen Sie ſich von meiner Anweſenheit,“ ſagte Marie Antoinette hoheitsvoll,„und da Sie mich jetzt geſehen haben, ſo gehen Sie dem Volk von Paris zu verkünden, daß die Königin trotz aller Demüthigungen und Beleidigungen dennoch nicht aufgehört hat es zu lieben. Gehen Sie und bringen Sie dem guten Volk von Paris meine Grüße.“
Aber Peétion wich nicht von der Schwelle. Er ließ ſeine Augen mit ſtechenden Blicken in dem Zimmer um⸗ herſchweifen und ſchien in ſeiner Eigenſchaft als Präſident des Criminalgerichts überall nach der Spur eines Ver⸗ brechens umherzuſpähen.
Zetzt hafteten ſeine Blicke auf dem kleinen Dauphin, der ſich ſcheu an die Königin angeklammert hatte, und das Köpfchen an ihr Knie gelehnt, ängſtliche Blicke zu dem„Mann des Volkes“ hinüber warf. Dann ſchaute Petion auf das kleine Mädchen, die bebend und geſenkten


