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Leuten aus dem Volke ſprechen, immer Thervigne nennen, meine liebe Thervigne!“
Die Königin neigte ſich zu ihm und küßte ihn.„Und jetzt wollen wir Deine Toilette machen, meine Tochter,“ ſagte ſie;„auch Du mußt mich Thervigne nennen und— Sill,“ unterbrach ſich die Königin,„ſtill, ich höre Stim⸗ men im Vorſaal—“
Wieder zuckte ſie zuſammen und erbleichte. Sie hatte im Vorſaal eine Stimme gehört, welche ihr Herz erbeben machte, und ihre Ahnung des nahenden Unheils die Möglichkeit deſſelben verwandelte.
Dieſe Stimme, welche die Königin erbeben machte,
es war die Stimme Petion's.
„Ich verlange die Königin zu ſehen,“ rief die Stimme.„Ganz Paris iſt in Bewegung und Aufruhr, denn es hat ſich das Gerücht verbreitet, die Königin ſei abermals mit ihren Kindern entflohen. Ich habe, um das Volk zu beruhigen, verſprochen, mich zu überzeugen, ob die Königin wirklich nicht in den Tuilerien anweſend ſei, und als Abgeordneter des franzöſiſchen Volkes, als Präſident des Criminalgerichts von Paris verlange ich, daß man mich ſogleich die Königin ſehen laſſe.“
„Aber mein Herr Präſident, die Königin iſt bei der Toilette,“ rief die Stimme des treuen Saint⸗Prir; „ſie hat mich gebeten, ſo lange ſie ſich ankleidet, ihre


