Teil eines Werkes 
2. Band (1860)
Entstehung
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Königin, vom Fenſter zurücktretend.Nun, meine Kin⸗ der, raſch an's Werk, wir haben keine Zeit mehr zu ver⸗ lieren. Komm', mein kleiner Ludwig, komm', ich will Dich anziehen.

Und mit eilfertigen Händen warf ſie dem Knaben die ärmliche kleine Blouſe über, die Sie in der Stille der Nacht für ihn genäht.

Mama, welch ein häßliches Kleid iſt das, rief der kleine Dauphin entſetzt;die armen Knaben, denen ich Almoſen gebe auf der Straße, die tragen ſolche häß⸗ liche Blouſen.

Du ſollſt es auch nur auf kurze Zeit tragen, mein Sohn, flüſtert die Königin.Aber zur Belohnung da⸗ für ſollſt Du jetzt mit mir und Deiner Schweſter einen Spaziergang in den Garten machen. Aber gib wohl Acht, was ich Dir ſage: Du wirſt da unten im Garten viele Leute aus dem Volke finden, es iſt möglich, daß wir mit⸗ ten unter ſie gehen und daß Einige von ihnen Dich an⸗ reden. Antworte ihnen recht freundlich und vergnügt, aber hüte Dich wohl mich Mama zu nennen, ſondern ſo lange wir unter dem Volke ſind, nenne mich Theroigne, nie anders als Thervigne. Wirſt Du Dir das genau einprägen, mein Kind?

Jo, ich werde es mir einprägen, Mama, ſagte das Kind ernſthaft,ich werde Dich, ſo lange wir mit