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Theilen dem Volk geöffnet hatte, war die Königin ge⸗ wohnt, bei der hereinbrechenden Dämmerung die Schaa⸗ ren der Arbeiter, welche von ihrem Tagewerk heimkehrten, ſich in dem Park ergötzen zu ſehen. Sie ſchaute daher ruhig auf dieſe Menge hin, welche heute nur ein wenig lauter und ſtürmiſcher erſchien, als gewöhnlich.
Aber plötzlich zuckte die Königin zuſammen und erbleichte. Sie hatte da einen Mann geſehen, der ihr Herz erbeben machte und es wie mit einer dumpfen Ahnung nahenden Unheils erfüllte.
Dieſer Mann war Petion. Er ſtand, die Arme in einander geſchlagen, an einen Baum gelehnt, und blickte mit einem düſtern, forſchenden Ausdruck nach den Fenſtern der Königin empor. Das Geſchrei, welches die Königin gehört, es war nur das Zujauchzen der Menſchenmenge geweſen, welches Pétion erkannt und ihm ſeine Grüße entgegen gebrüllt hatte.
„Petion,“ murmelte die Königin;„was will er hier? Was ſchaut er ſo ſtarr empor? O, wenn ich Petion ſehe, ſo droht mir gewiß ein Unglück, ſo—“
Sie athmete ſchwer auf, wie von einer drückenden Laſt befreit— Petion hatte ſo eben ſeinen Platz ver⸗ laſſen, er hatte dem Schloß den Rücken zugewandt und war die Allee hinab gegangen.
„Er geht, o Gott ſei Dank, er geht,“ flüſterte die


