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„Wie, mein Herr?“ fragte Leopold hoheitsvoll, „Sie wagen es an mir zu zweifeln? Sie glauben nicht mehr an meine friedfertigen Geſinnungen, obwohl ich perſönlich Ihnen geſagt, daß ich ſie hege; obwohl ich Ihnen geſagt, daß ich England zum Vermittler zwiſchen mir und der Türkei annehmen will; obwohl ich Ihnen vertrauensvoll die Bedingungen genannt habe, unter denen ich bereit bin, den Frieden zu unterzeichnen; ob⸗ wohl ich nicht allein Sie ermächtigt habe, dies dem bri⸗ tiſchen Miniſterium mitzutheilen, ſondern auch in einem officiellen Schreiben meines Staatskanzlers an den Mini⸗ ſter Pitt dieſe meine Geſinnungen wiederholen laſſe?“
„Sire, ich bin untröſtlich, daß ich es wagen muß, Ew. Majeſtät zu widerſprechen. Ew. Majeſtät hatten freilich die Gnade mir das Alles geſtern zu ſagen; Ew. Majeſtät geruhten zu äußern, daß nach Ihrer Ueber⸗ zeugung der Charakter des Beherrſchers von England, die Weisheit ſeiner Miniſter und der Einfluß der Ration England zu der einzigen Macht erhebe, welche im Stande ſei den allgemeinen Frieden wieder herzuſtellen, und daß Ew. Majeſtät die Vermittlung Englands ſowohl in der Türkei als in den Niederlanden beanſpruche. Aber unglücklicherweiſe fehlt die Uebereinſtimmung zwiſchen den gnädigen Worten Eurer Majeſtät und dem Schreiben Ihres Staatskanzlers an das engliſche Miniſterium, welches Schreiben ich vor einer Stunde empfing.“


