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kleines Dejeuner à la fourchette zu ſerviren. Nehmen Sie etwas Nahrung zu ſich, denn da Sie nachher als echter Courier ohne Aufenthalt reiſen, werden Sie der Stärkung und Erquickung bedürfen. Ah, wie gut wars, daß ich Sie überredete in meinem Hauſe Ihr Quartier zu nehmen, wir kommen dadurch weit bequemer zu un⸗ ſerem Ziel. Nun aber, au revoir, mein ſchönes Kind, in einer Stunde erwarte ich Sie hier, um Ihnen die De⸗ peſchen und Briefe, und was ſonſt noch nöthig iſt, zu übergeben, in einer Stunde ſteht der Reiſewagen vor der Thür. Sie wechſeln doch nichts an Ihrer Toilette, meine Schöne? Ich halte es für ſehr zweckmäßig, daß Sie in Ihrem Coſtum einer trauernden Witwe, die zum Begräbniß ihres geliebten Mannes nach Wien eilt, blei⸗ ben. Das entſchuldigt, wenn Sie ſo unaufhaltſam wie ein Courier reiſen, und wir vermeiden dadurch alles un⸗ nöthige und läſtige Aufſehen. Alſo, auf Wiederſehen in einer Stunde, ma toute belle!“
„Auf Wiederſehen in einer Stunde,“ wiederholte Theroigne, und ſich mit einem lächelnden Gruß vor dem Grafen leicht verneigend, verließ ſie das Cabinet. Schwei⸗ gend und mit ernſter und würdiger Haltung ging ſie vorüber an den Herren, die im Salon des Grafen, auf eine Audienz harrend, verſammelt waren, durchſchritt den Vorſaal und den Corridor, an deſſen Ende ſich ihr Gemach befand.


