XIII. Der Abſchied vom Leben.
Stunde nach Stunde war vergangen, der Mittag war längſt vorüber, der Abend dämmerte . herauf, und es begann zu dunkeln, als Giſela ihr Zimmer öffnete und nach der Wirthin rief.
Dieſe eilte ſchnell herbei. Giſela befahl, ihr Licht, Papier und Tinte zu bringen, und als dieſe mit dem Verlangten herbei eilte, erſtaunte ſie, die Zeugin dieſer Morgenſcene, vor der wunderbaren, heiligen Ruhe, die über das Antlitz 4 bleichen Fremden verbreitet war.
Giſela dankte der Wirthin lächelnd, und bat, ſie wieder allein zu laſſen. Sie verſchloß wieder die Thür, und ſetzte ſich um zu ſchreiben. Ihre Hand zitterte i mit feſter Hand ſchrieb 1e
Giſela an Leontin.
„Armer Freund! Du leideſt, und ich, Deine Giſela, ich kann Dir timn Troſt geben! Oder
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