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es mit einem Seufzer dem Fürſten Zoubow dar, und be⸗ fahl ihm, den Brief zu öffnen, und ihr den Inhalt vorzu⸗ leſen.
Zoubow erbrach das Siegel, und das Papier aus⸗ einander faltend, las er:„Euer Majeſtät, erlauben Sie mir, Ihnen denjenigen zu nennen, welcher meinen Neffen, den König Guſtav, gegen Eure Majeſtät aufgehetzt, und ihn beſtimmt hat, Ihren Intentionen Widerſtand entgegen zu ſetzen. Es iſt der Baron von Armfelt.“
„Armfelt!“ rief die Kaiſerin, mit einem Schrei der Wuth vorwärts ſtürzend, einer Tigerin gleich, welche im Begriff iſt auf ihren Feind zu ſtürzen, und ihn zu zer⸗ fleiſchen.
„Armfelt! Schafft mir Armfelt! Verhaftet ihn! Verhört ihn! Er iſt ein Verräther, und bei Gott, er ſoll mir ſeinen Verrath büßen! Dem Himmel ſei Dank, daß ich einen Menſchen gefunden habe, an dem ich mich rächen kann! Eilt, eilt, verhaftet Armfelt, ehe es ihm gelingt zu entfliehen! Ich muß dieſen Menſchen haben, er ſoll mir büßen für den Schmerz, die Schmach dieſer Stunde! Er ſoll—“
Sie ſtockte, trat taumelnd einige Schritte rückwärts, und fuhr mit ihren beiden Händen nach ihren Augen.
„Mein Gott,“ ſagte ſie ächzend,„was ſind das für Blitze, und welche Dolche durchſchneiden mein Gehirn?


