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fen, und ihre Verzeihung zu erflehen, für mein ungebühr⸗ liches Zögern. Durchſtreichen Sie alſo dieſen Paragraphen, Durchlaucht.“
„Sire, ſo weit reicht meine Macht nicht,“ ſeufzte Zoubow,„ich darf es nicht wagen, mich wider den Willen meiner Monarchin aufzulehnen.“
„Und ich, mein Herr,“ ſagte der König ſtolz,„ich darf es nicht wagen, mich wider die Geſetze meines Landes auf⸗ zulehnen. Ich unterzeichne nicht, und ich frage Sie, mein Oheim, Sie, meine Herren, ich frage Sie Alle, ob Sie mir wirklich rathen können, daß ich, der König eines lu⸗ theriſchen Landes, unſern Geſetzen zuwider, eine Königin neben mir auf dem Thron haben kann, welche öffentlich einer andern Kirche angehört, zu einer andern Religion ſich bekennt?“
„Herr Herzog,“ rief Zoubow, ſich dem Herzog von Södermanland nähernd,„ich beſchwöre Sie, helfen Sie mir den König zu erbitten, ſagen Sie Seiner Majeſtät, daß jede Weigerung in dieſer Stunde eine perſönliche Be⸗ leidigung für die Kaiſerin iſt, und daß die Czarina nicht gewohnt iſt, Beleidigungen hinzunehmen. Sagen Sie dem König, daß das Heil Schwedens, daß Krieg und Frieden von ſeinem Entſchluß abhängt.“
Der Herzog nickte lebhaft mit dem Kopf, und trat


