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Die letzten Lebenstage Katharina II : historische Novelle / von L. Mühlbach
Entstehung
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giöſe Bedenken des Königs handelt, die bei dem Heiraths⸗ contract zur Frage gekommen ſind.“

„Ah, er hat den eingeſchobenen Paragraphen geleſen,“ ſagte Zoubow zu ſich ſelber.„Wollen Sie die Güte ha⸗ ben, mich Seiner Majeſtät zu melden, Herr Graf?“

„Der König hat ſtreng befohlen, Niemand zu mel⸗ den,“ ſagte der Graf,„indeß will ich, um Eure Durchlaucht zu genügen, dem Zorn meines Königs trotzen, und Sie, den Abgeſandten der Kaiſerin von Rußland, melden.“

Er verneigte ſich raſch vor dem Fürſten, und ver⸗ ſchwand hinter der Portière, welche die gegenüberliegende Thür verhüllte.

Die Cavaliere näherten ſich jetzt dem Fürſten, und in leiſem Geflüſter beſchworen Sie Zoubow, Alles anzu⸗ wenden, um ein Unglück zu verhüten, um das Fehlſchlagen dieſer ſo erſehnten Vermählung des Königs mit der Groß⸗ fürſtin zu verhindern.

Freilich, ſie Alle hatten ſchon gehofft auf die Titel, Orden, Beförderungen und Geſchenke, mit denen die Kaiſerin Katharina in verſchwenderiſcher Großmuth die Vermäh⸗ lung ihrer Enkelin feiern werde, und für dieſe jungen Ca⸗ valiere wäre es daher ein völliger Fehlſchlag geweſen, wenn ſie all dieſen gehofften Herrlichkeiten hätten entſagen und mit leeren Händen nach Schweden zurückkehren ſollen. Jetzt ward die Portière da drüben heftig zurückge⸗