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Sie den König, oder Ihre eigene Zukunft iſt gefährdet, denn der Zorn der Kaiſerin wird fürchterlich ſein!“
Er ſchlug die Wagenthür zu, und befahl dem Kutſcher, in geſtrecktem Galopp nach dem ſchwediſchen Geſandt⸗ ſchaftshotel zu fahren.
Zoubow hatte ſich noch kaum von ſeinem Staunen und Schrecken erholt, als der Wagen ſchon ſein Ziel er⸗ reicht und der Lakai ſchon den Schlag geöffnet hatte.
Aber die letzten drohenden und beängſtigenden Worte Markow's tönten noch immer vor Zoubow's Ohren und mahnten ihn zur Beſonnenheit, zur raſchen That.
Haſtig eilte er daher in das Hotel, die Stiegen hin⸗ auf, und trat in den Vorſaal des Königs. Die Cavaliere empfingen ihn mit einem freudigen Lächeln, und ſchienen freier zu athmen, ſeit ſie die hohe, reichgeſchmückte Geſtalt des ruſſiſchen Fürſten erblickten. Graf von Flemming, der dienſtthuende Kammerherr, näherte ſich eilig dem Fürſten, deſſen Wink ihn an ſeine Seite gerufen.
„Sagen Sie, was geht hier vor?“ fragte Zoubow angſtvoll.„Weshalb zögert der König?“
„Durchlaucht, ich weiß es nicht,“ flüſterte der Graf, „nur habe ich des Königs Stimme noch nie ſo laut und zornig gehört, wie heute, und einzelne Worte, die zu mir herſchallten, laſſen mich vermuthen, daß es ſich um reli⸗


