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geöffneten, ſtarren Blicken an, und brach dann in ein lautes, ſchallendes Gelächter aus.
„Ah,“ rief er fröhlich,„das iſt ſuperb, das wird die Czarina lachen machen. Der Herzog von Södermanland, der erbitterte Gegner Rußlands, der Mann, der ſeit Jahren fortwährend Intrignen gegen Rußland geſponnen, der uns beſchuldigte, Mörderhände gegen ihn gedungen zu haben, der kommt jetzt ſelber hierher, um ſich beſiegt und demüthig zu den Füßen der Czarina nieder zu legen. Der Iltis wagt ſich in die Höhle des Löwen und fürchtet nicht, von ihm zerriſſen zu werden, obwohl er da einen Mann gegenwärtig findet, den er vor ganz Europa ſeinen Mörder genannt hat, obwohl er Sie hier findet und weiß, daß die Czarina Sie unter ihren beſondern Schutz geſtellt hat.“
„Aber grade, daß er mich hier findet, mag für den Herzog von Södermanland ein Beweggrund geweſen ſein, hierher zu kommen,“ ſagte Baron Armfelt traurig.„Der Herzog haßt mich, denn er weiß, daß ich einige ſeiner Ge⸗ heimniſſe kenne, er weiß, daß ich ihn eines todeswürdigen Verbrechens anklagen könnte, und in ſeiner Furcht vor mir hat er ſich des Lieblingsausdrucks Briſſot's erinnert: „les morts ne parlent pas.“ Auch mich ſollte der Tod am Sprechen verhindern, deshalb ſuchten mich ſeine Mörder ſchon in Schweden, deshalb ſandte er mir ſeine Häſcher nach Neapel nach, deshalb klagte er mich, als er ſah, daß


