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„Wie?“ rief Zoubow, indem er von dem Divan emporſprang, und zu Armfelt hineilend, ſeine beiden Arme auf deſſen Schultern legte und ihn in athemloſer Erwar⸗ tung anſchauete.„Wie, der König kommt hierher? Es iſt kein Scherz, was Sie mir da ſagen? Der König Guſtav Adolf von Schweden kommt hierher?“
„Es iſt voller, heiliger Ernſt, der König kommt hierher. Er will ſeine edle Beſchützerin, die Kaiſerin Katharina, überraſchen, und endlich will er heimlich und unbemerkt die Großfürſtin Alexandrina ſehen, ehe er von ihr geſehen und gekannt wird.“
„Wahrhaftig ein Stück Romantik, wie man ſie ſonſt nur in Romanen findet,“ rief Zoubow lachend.„Aber das wird der Czarina grade gefallen, denn ſie liebt ſehr die Romantik in der Liebe, und dieſer unſchuldige Roman der beiden jungen Herzen erinnert ſie an die reizende Un⸗ ſchuldspoeſie von Paul und Virginie. Oh, das iſt eine herrliche Nachricht, die Sie mir da bringen, Freund. Die Pläne der Czarina reifen der Vollendung entgegen, denn der König von Schweden kommt nach Petersburg!“
„Und er kommt nicht allein,“ ſagte Armfelt bedeu⸗ tungsvoll,„der Regent von Schweden, der Herzog von Södermanland begleitet ihn!“
Zoubow ſah den Baron einen Moment mit weit⸗


