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Die letzten Lebenstage Katharina II : historische Novelle / von L. Mühlbach
Entstehung
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Königs mit der Prinzeſſin von Meckleuburg rückgängig gemacht werde. Er hat den Vorſchlag angenommen, wel⸗ chen Mecklenburg, Dank den geſchickten Negociationen des Barons von Budberg, gemacht hat, die Verlobung des jungen Paares aufzuheben, und dem König während ſeiner Minderjährigkeit keine Braut auszuſuchen, ſondern ihm bei ſeiner Majorennität die freie Wahl zu laſſen. Der König Guſtav Adolf iſt alſo nicht mehr der Verlobte der Prinzeſſin von Mecklenburg, ſeine Hand iſt frei.“

„Das heißt,“ rief Zoubow freudig,„das heißt, ſeine Hand gehört jetzt der Großfürſtin Alexandrina, denn nun, da wir, Dank Ihren guten Rathſchlägen, Ihren fein er⸗ ſonnenen Intriguen, es dahin gebracht haben, den Willen des Regenten, des Herzogs von Södermanland zu brechen, und die verwünſchte Verlobung, mit der er uns ein Paroli biegen wollte, rückgängig zu machen, nun zweifle ich auch gar nicht, daß wir unſer Ziel erreichen, daß wir die Ver⸗ bindung des Königs von Schweden mit der Großfürſtin Alexandrina zu Stande bringen werden.“

„Ich zweifle auch nicht mehr daran, Durchlaucht,“ ſagte Armfelt mit einem feinen Lächeln,„denn— ich habe Ihnen noch die wichtigere Neuigkeit mitzutheilen— denn der König von Schweden iſt bereit, die ſo oft wiederholte Einladung der Kaiſerin Katharina anzunehmen, und ihr in Petersburg ſeinen Beſuch zu machen.“