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Knute nicht einige Grundzüge derſelben auf dem Rücken unſerer Soldaten einzeichnete.“
„Ja, ja, die Knute iſt das Alpha und das Omega Rußlands,“ ſagte Zoubow achſelzuckend,„und Sie, Herr Großfürſt, Sie ſind der richtige Sohn Ihres Vaterlandes und Ihres Vaters. Unglücklicherweiſe iſt die Kaiſerin, unſere allergnädigſte Herrin, nicht Ihrer Anſicht, ſie will ihre Ruſſen zu Menſchen erziehen, und ſtatt der Knute will ſie in ihrem Reiche die Vernunft herrſchen laſſen. Gott erhalte unſere gnädige Kaiſerin!“
„Und Gott erhalte unſeren theuren, geliebten Fürſten Zoubow!“ rief der Großfürſt, indem er ſich niederneigte und den Fürſten, der noch immer ſich nicht aus ſeinem Lehnſtuhl erhoben hatte, innig umarmte.
„Lieber Fürſt,“ ſagte er dann mit leiſer Stimme, „haben Sie auch meine Vitte nicht vergeſſen? Haben Sie
bei meiner Großmutter, der Czarina, für mich ein gutes Wort eingelegt?“
„Richtig, jetzt fällt mirs ein, weshalb Sie gekom⸗ men ſind, Hoheit,“ rief Zoubow lachend,„jetzt weiß ich, was das liebe Schmeicheln und Kralleneinziehen und Streicheln zu bedeuten hatte. Ja, es iſt wahr, Sie hat⸗ ten mich um etwas gebeten und ich hatte Ihnen verſpro⸗ chen, mich bei der Czarina für Sie zu verwenden. Nun
1859. V. Die letzten Lebenstage Katharina's II. 3


