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ſtützt, blickte er ſtarr und forſchend in das lächelnde, freund⸗ ſelige Antlitz des jungen Großfürſten.
„Sie ſchmeicheln mir, weil Sie etwas von mir wol⸗ len,“ ſagte Zoubow nach einer Pauſe.„Ja, Sie wollen mich um Etwas bitten, ich ſehe es an Ihrer forcirten Freundlichkeit, die nicht in das Geſicht des jungen Con⸗ ſtantin paßt und ſich da ausnimmt, wie eine verirrte Roſe, die irgend ein hämiſcher Wind auf einen Dorn der Stech⸗ palme hingeſchleudert hat. Wenn Sie lachen, Großfürſt Conſtantin, dann wollen Sie entweder einen Menſchen umbringen, oder Sie haben Jemand umgebracht und ver⸗ langen Abſolution.“
„Ah, wie liebenswürdig witzig und ſarkaſtiſch unſer lieber Fürſt heute wieder iſt,“ rief der junge Großfürſt mit einem lauten Lachen.„Fahren Sie fort, mein lieber Fürſt, denn Sie ſind unwiderſtehlich, wenn es Ihnen be⸗ liebt zu ſcherzen. Bei Gott, es iſt ein Glück für mich, daß ich kein Mädchen bin, ich würde Ihrem Liebreiz nicht widerſtehen können, ich würde ſterben vor Gram, wenn mich der Fürſt Zoubow nicht lieben wollte. Sie meinen alſo, ich habe Jemand umgebracht und ich ſei gekommen, um von Ihnen Abſolution für meine Mordthat zu erfle⸗ hen? O nein, nein, mein lieber Fürſt, wenn irgend Je⸗ mand in Gefahr iſt, umgebracht zu werden, ſo bin ich es, denn dieſes elende Volk meiner Gläubiger iſt hinter mir.


