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Die letzten Lebenstage Katharina II : historische Novelle / von L. Mühlbach
Entstehung
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ſein Kammerdiener Feodor vorher geſagt,beinahe der Kaiſer von Rußland.

Mit müden, nachläſſigen Schritten ging er vorwärts, wie es ſchien, die Herren, die noch immer in ehrerbietiger Verneigung daſtanden, gar nicht gewahrend. Kein einziger Blick aus ſeinen trüben, umſchleierten, blauen Augen traf dieſen reichen glänzenden Kranz ſeiner Höflinge, nicht einmal, während er vorwärts ſchritt zu ſeinem Lehnſtuhl hin, neigte er grüßend ſein Haupt. Seine ganze Theil⸗ nahme ſchien nur dem Affen zugewendet, den er an ſeiner Rechten führte, und dem er ſo eben ſelbſt mit eigenen hohen Händen die Uniform eines preußiſchen Soldaten angezogen hatte. Und Koko, der Affe, ſchien ſich ſeines neuen Standes und Ranges vollkommen bewußt zu ſein, denn mit militairiſcher Würde ſchritt er vorwärts, zuweilen langſam die Hand zu ſeinem Czako erhebend, um die⸗ jenigen, an denen er vorüber ging, mit ſeinem ſoldatiſchen Gruß zu beehren..

Platon Zoubow ſah das, und der Schimmer eines Lä⸗ chelns glitt über ſein bleiches, jugendlich ſchönes Antlitz hin.

Wahrhaftig, ſagte er, indem er ſich langſam in den Fautenil nieder warf,wahrhaftig, mein Affe iſt klüger als alle Menſchen, die ich kenne, und er allein ver⸗ ſteht es noch, mir ein wenig Spaß zu machen. Die andern Menſchen ſind alle ſehr langweilige Affen, und nur mein