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Koko iſt ein kluger Menſch. Komm her, mein Koko, gieb mir einen Kuß!“
Der Affe ſchien ihn verſtanden zu haben, denn er ſprang ſeinem Herrn auf den Schvoß und lehnte ſeinen Kopf zärtlich an Zoubow's Bruſt.
„Mein guter Koko,“ ſagte Zoubow ihn ſtreichelnd, „es bleibt dabei, Du biſt der beſte und uneigennützigſte Menſch. Dir iſt es ganz gleichgültig, ob Dein Herr Platon Zoubow ein Fürſt und der Freund einer Kaiſerin iſt. Du
würdeſt ihn eben ſo ſehr lieben, wenn er noch der kleine Lieutenant Zoubow wäre, den Niemand kannte, und um den alle die Herren, die jetzt im Staube vor ihm kriechen, ſich damals gar nicht kümmerten. Du biſt kein Höfling, kein Heuchler und Schmeichler, mein Koko, und darum liebe ich Dich, und darum achte ich Dich höher, als die ganze feige Brut, die alle Tage mein Vorzimmer belagert, und mich mit ihren Liebesbetheuerungen und verlogenen Schmeicheleien ſo ſehr langweilt.“
In lautloſem Schweigen, in ehrerbietiger Haltung hatten alle dieſe beſternten, in goldenen Uniformen ſtolzi⸗ renden Herren den Worten Zoubow's zugehört. Nicht Ein Haupt hatte ſich erhoben; wie eine Heerde Schafe, die ein Unwetter über ſich dahin ziehen läßt, ſo geduldig und ergeben ſtanden die Herren Alle da.
Zetzt ließ der Fürſt ſeinen Affen von ſeinem Schooß,


