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Die letzten Lebenstage Katharina II : historische Novelle / von L. Mühlbach
Entstehung
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Anweſenden vorwärts, und ein glückſeliges Lächeln ſtrahlte von allen Geſichtern, und alle Augen blitzten mit glänzender Freude dem Eintretenden entgegen.

Doch man hatte ſich getäuſcht. Nicht der Fürſt war es, welcher da eintrat, ſondern nur ſein Kammerdiener! Aber doch ſein Kammerdiener! Man konnte doch von ihm erfahren, wie es dem Liebling von ganz Rußland, dem angebeteten Fürſten Zvubow ergehe.

Man umringte daher den Kammerdiener, man be⸗ ſtürmte ihn mit Fragen, mit freundſchaftlichen Zurufen, man ſtreckte ihm die Hände entgegen, und bat um einen Gruß, einen Händedruck.

Aber Feodor lehnte alle dieſe Liebesbeweiſe mit mür⸗ riſcher Geberde von ſich; er nahm keine der ihm darge⸗ reichten Hände, er erwiederte keine der zärtlichen Anreden, und ſchien alle die beſorgten, angſtvollen Fragen nach dem

Wohlergehn ſeines Herrn ganz überhört zu haben.

Mit einer brusquen Handbewegung wies er alle die

vornehmen Herrn zurück, die ſo eifrig um ſeine Gönner⸗

ſchaft buhlten, und diejenigen, welche ihm im Wege ſtan⸗ den, ohne Rückſicht auf ihren Rang und ihre glänzenden Orden, unſanft zurückſtoßend, ſchritt er bis in die Mitte des Zimmers vorwärts.

Ruhig, Ihr Herrn, ſagte er jetzt mit rauher, ge⸗ bieteriſcher Stimme.Sr. Durchlaucht, der Fürſtzlatyn