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Petersburg, der Mann, den ganz Petersburg mit halblauten Flüchen„die blutdürſtige Hyäne“ nannte, und dem ſelbſt ſeine Freunde nurzitternd nahten, weil ſie nicht ſicher waren, ob er nicht in einer ſeiner blutdürſtigen Stimmungen auch nach ihnen ſeine Krallen ausſtrecken möchte, um ſie aus bloßer Laune zu zerfleiſchen und zu erwürgen.
Aber hier in dieſem goldenen, duftigen Vorzimmer des Fürſten Platon Zoubow, hier wollten alle dieſe vornehmen Herren, dieſe berühmten Feldherrn und Staats⸗ männer doch nichts weiter ſein, als die ergebenen, ehr⸗ furchtsvollen Höflinge und Diener dieſes jungen Mannes, der jetzt das ruſſiſche Reich auf ſeinen Händen ſchaukelte, und vor deſſen müden Blicken alle Größe, alle Macht und aller Ruhm ſich in den Staub beugte.
Tiefe Stille herrſchte in dem Kreiſe dieſer Höflinge Zoubow's; die Blicke aller dieſer Herrn in den glänzenden Uniformen, mit den diamantenfunkelnden Ordensſternen auf der Bruſt, waren nach jener Thür dort drüben hin⸗ gerichtet, nach dieſer Thür, welcher den Harrenden das
Paradies verſchloß. Denn hinter jener Thür war das Cabinet. Zoubow's, dort war er Gebieter dieſer lächeln⸗ den Höflinge, die in ehrfurchtsvollem Schweigen an den Wänden umherſtanden.
Und jetzt öffnete ſich dieſe Thür!— Wie eine ein⸗ ⸗ zige, vom Sturmwind gepeitſchte Woge, ſtürzten alle
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