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und George Villiers ſogar ſoll vor meinem reinen und ernſten Antlitz, und vor dem höchſt tugendhaften Ausdruck meines Geſichtes zurück beben!
Die ſchöne Barbara erſchien alſo in ber Geſell⸗ ſchaft in durchaus ſittſamer und einfacher Kleidung, aber ſelbſt ihre heſtigſten Neiderinnen mußten ge⸗ ſtehen, daß ſie niemals ſchöner und bezaubernder ge⸗ weſen, als in dieſen dunklen enganſchließenden Ge⸗ wändern, welche die Friſche und Zartheit ihres reizen⸗ den Angeſichtes und die Schönheit ihrer Geſtalt nur noch mehr hervortretan ließen.— Neben Barbara ſah man eine junge Fremde eben ſo ſittſam gekleidet, eben ſo ſchön, aber in ganz anderer Weiſe. Ihre Schön⸗ heit hatte zugleich etwas Ernſtes und Imponirendes, es lag etwas zugleich Stolzes und Kaltes in ihren Blicken, es ſchien, dieſe feſtgeſchloſſenen, feinen Lippen hätten niemals gelächelt, und auf dieſer hohen Stirn könnten immer nur ernſte und kühne Gedanken thronen. Der ſeltſame Contraſt dieſes Ernſtes und dieſer im⸗ poſanten Ruhe mit der großen Jugendlichkeit des ſchönen Antlitzes machte einen bezaubernden Eindruck, und Jeder fragte in geſpannter Erwartung nach dem Namen dieſer ſchönen räthſelhaften und imponirenden Erſcheinung.
Barbara aber führte ſie gerade zu dem Seſſel hin, auf welchem der König ſaß.
Sire, ſagte ſie, ich ſtelle Ihnen hier meine Freundin vor, die Dichterin Aphra Behn. Ich empfehle ſie Ihrer Gnade, und für jedes Zeichen der⸗ ſelben werde ich Ihnen danken, als ob es mir ge⸗ ſchehen. Zudem iſt Miſtreß Aphra Behn eine nahe Verwandte meines Hauſes—
Und auch des meinen, unterbrach ſie Buckingham, indem er näher trat. Wir Beide, Sire, die Gräfin


