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mir durchaus ihre furchtbaren Manuſeripte vorleſen wollen?
Sire, dies iſt ein ſehr intereſſantes Manuſeript, und ich habe Thränen vergoſſen, indem ich es las. Zudem, fügte Barbara ſchmeichelnd hinzu, indem ſie ihr Haupt an die Bruſt des Königs lehnte, zudem bitte ich Euch darum, Karl, denn es gilt eine edle und erhabene Seele zu tröſten und aufzumuntern, und einem wirklichen Dichter Muth einzuflößen!
Nun wohl, ich werde auch dieſen Dichter noch an⸗ hören! ſagte der König ſeufzend. Der Himmel allein mag wiſſen, wozu mir dieſe Prüfung auferlegt wor⸗ den! Wie heißt denn dieſer abſcheuliche Dichter, wel⸗ cher ſogar macht, daß ich in Deiner Nähe noch etwas Anderes denken muß, als an Dich ſelber?
Sire, es iſt kein Dichter, ſondern eine Dichterin, und ihr Name iſt Aphra Behn!
Ah, Aphra Behn, dann werde ich für's Erſte nur Ein Mannſcript zu hören haben! Uebrigens fange ich an, neugierig zu werden auf dieſe Aphra Behn, und ich bin's zufrieden, daß ſie ſo bald als möglich komme! Morgen alſo, morgen ſoll die Vorleſung ſein. Dann haben wir übermorgen nicht mehr davor zu zittern, und könten unſern Abend beſſern Vergnügungen wid⸗ men. Damit will ich mich morgen während der Vor⸗ leſung tröſten!


