Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
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Bah! Das iſt Unſinn! Buckingham ſpielt mit den Weibern, aber er liebt ſie nicht! Und das iſt ein Glück, ſonſt würde ich zuweilen eiferſüchtig ſein auf Deine allzugroße Vertraulichkeit mit Deiner ſchönen Muhme Barbara. Alſo auf morgen Abend, George! Morgen Abend bringe mir dieſe Dichterin Aphra Behn mit ihrem Manuſeript, und der Himmel gebe, daß dieſes letztere nicht zu lang iſt!

Und der König begab ſich zu ſeiner ſchönen Ge⸗ liebten Barbara, Gräfin von Caſtlemaine. Sie hatte ihn ſeit vielen Tagen ſehr viel leiden gemacht durch ihr Schmollen und ihre niemals zu berechnenden Lau⸗ nen. Heute empfing ſie ihn mit einem hinreißenden Lächeln.

Du weißt gewiß ſchon, daß ich Dir gute Botſchaft bringe, ſagte der König, indem er ſie umarmte. Wir haben das Budget!

Was kümmert mich das Budget! ſagte Barbara zärtlich, was frage ich nach Geld und Schätzen, weun mich Karl Stuart liebt!

Du biſt ein Engel! rief der König, indem er ihr zu Füßen ſank.

Gut, ſagte Barbara lächelnd, Ihr ſollt heute an meiner Seite das Glück und das Paradies finden! Aber hört, Karl, wenn ich liebenswürdig ſein ſoll, müßt Ihr es auch ſein, und mir eine Bitte erfüllen.

Nenne ſie, mein Engel, nenne ſie!

Ihr müßt mir verſprechen, Euch von mir einen Dichter vorſtellen zu laſſen, und ihm zu geſtatten, daß er Euch eins ſeiner Werke vorlieſt!

König Karl ſprang von ſeinen Knieen empor, und ſagte ſchaudernd: Aber ſeid Ihr denn heute Alle raſend mit Euren Dichtern, und iſt denn dies eine Epidemie, welche die Dichter befallen hat, daß ſie