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Das iſt wenig! rief der König.
Aber es iſt mehr, als jemals ein König von England erhalten hat!“) Sire, ich habe mein Wort gelöſt, ich habe Euch zu einem Jahrgehalt verholfen.
Das will ſagen, George, daß ich jetzt auch mein Wort löſen ſoll. Sprich alſo, was willſt Du von mir forden? Was ſoll ich Dir bewilligen?
Sire, weiter nichts, als daß Ihr die Gnade habt, mir zu erlauben, daß ich Euch eine Dichterin vorſtel⸗ len darf, und daß Ihr geruhen wollt, Euch von dieſer ihr neueſtes Werk vorleſen zu laſſen!
Ich ſoll mir von einem Dichter ſeine Werke vor⸗ leſen laſſen! rief der König entſetzt, indem er vor Schreck erblaßte. Biſt Du toll geworden, George, oder gehſt Du darauf aus, mich durch die Langeweile zu tödten?
Sire, ich ſprach nicht von einem Dichter, ſondern von einer Dichterin, und zwar von einer jungen und ſchönen Dichterin!
Ah, dies iſt etwas Anderes! ſagte der König auf⸗ athmend. Aber iſt es nicht genug, daß ich ſie empfange, muß denn durchaus geleſen werden?
Sire, Ihr gabt mir Euer Wort, meine Bitte zu erfüllen!
Nun wohl, ich werde es halten, und dieſe Dichte⸗ rin ihr Werk vorleſen laſſen!
Wann?
Morgen Abend! Aber wie heißt denn die Dich⸗ terin?
Aphra Behn, Sire!
Und ſie iſt ſchön, ſagſt Du?
Sehr ſchön, und ich liebe ſie!
*) Ebendaſelbſt.


