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Wir ſind hier unter Freunden, und da giebt es keinen König und keine Unterthanen, ſondern nur Brüder, und was, Gentlemen, was ſind wir denn Alle weiter, als die Diener und Beamte des Volks? Ich minde⸗ ſtens, ich ſetze meinen größten Stolz und meine größte Ehre darein, mich Beamten des Volkes zu nennen, und nicht anders kann ich dieſe mir übertragene Kö⸗ nigsgewalt verſtehen, als daß mir mein Volk damit die Verpflichtung auferlegt, ihm alle Kräfte meines Geiſtes und alle Liebe meines Herzens zu freudigem Dienſte zu weihen, und ihm ein unbeſtechlicher, uner⸗ müdlicher Beamter zu ſein!
Ein Beamter! rief Buckingham mit lautem Lachen. Sire, Ihr ein Beamter des Volkes! Wo iſt denn Euer Gehalt? Sire, ich wiederhole meine Frage, wie hoch beläuft ſich der Gehalt, welchen das Volk Euch als ſeinem Beamten zahlt?
Der König nahm eine ernſte Miene an und run⸗ zelte die Stirn.
Still, George, ſeid ſtill mit Euren farkaſtiſchen und vorlauten Bemerkungen, ſagte er. Ihr ſeid ein un⸗ verwüſtlicher Spötter, der ſelbſt die heiligſten Gefühle nicht unangetaſtet läßt.
Aber ich habe dennoch Recht! murrte Buckingham, und ich finde es durchaus unpaſſend, daß Ihr darbt, während Euer Volk ſchwelgt und praßt!
Still! befahl der König. Ich darbe nicht, und bis jetzt, hoffe ich, ſeid Ihr noch immer geſättigt worden an meiner Tafel!
O ja, ich bin oft ſatt von Eurer Tafel, ehe ich aufgehört habe, hungrig zu ſein! ſagte Buckingham lachend.
Der König lachte auch. Verzeiht ihm, meine Herren, ſagte er, Herzog Buckingham hat ſich durch


