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rung an ſeinen enthaupteten Vater ſicherlich nicht die Schuld daran getragen. Karl Stuart, der Fürſt ohne Lund und Volk, liebte und verehrte ſeine eigene Per⸗ ſon zu ſehr um über irgend Etwas ſich lange grämen zu können, was einmal unerreichbar ſchien. So lange er daher ſich ſelber wohl und behaglich fand, ſo lange er Geld genug hatte, um ein angenehmes vergnügliches Leben zu führen, war es ihm ziemlich gleichgültig, ob er nur den Namen eines Fürſten führe, oder die Sor⸗ gen einer Regierung auf ſeine Schultern laden müiſſe.
Das Leben zu genießen, ſchien dem leichtſinnigen Sohn der Stuarts das heiligſte und höchſte Gebot, nie durften ſeine Freunde und Diener es daher wagen, ihm anders als mit heiterem Geſicht zu nahen. Nie war daher auch die Sorge und der Gram über die Schwelle des königlichen Toilettenzimmers gedrungen. Ein Machtgebot Karl Stuarts hatte es ihnen beiden verſagt. In dieſem Zimmer durfte man nur dem Vergnügen huldigen und der Freude. Es war das Eldorado, welches Karl Stuart ſich geſchaffen, um der Sorgen des Lebens zu vergeſſen, das Paradies, aus welchem ihn weder das Machtgebot eines Gottes, noch eines aufrühreriſchen Volkes verdrängen konnte. In dieſem Zimmer war er der König und wenn er ſich hier gedemüthigt hatte, ſo war es nur vor der Schönheit geweſen und vor der, welche er liebte.
In dieſes Gemach, wie geſagt, begab ſich Karl Stuart, nachdem er Buckingham verabſchiedet hatte. Aber er ſündigte heute gegen ſeine eigenen Gebote, denn ſeine Stirn war umwölkt, und feine Mienen drückten Unruhe und Sorge aus.
Mit einer Art Aengſtlichkeit und Scheu ſah er
im Zimmer umher, dann durchſchritt er es raſch und eilte die Stufen hinauf die zu ſeinem Lager führten⸗


