Teil eines Werkes 
2. Band (1859)
Entstehung
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Er lüftete leicht die Kiſſen, als ob er ſehen wollte, ob ſich Niemand darunter verborgen, dann ſchlug er den Vorhang zurück und blickte in das Badezimmer. Erſt als er ſich überzengt hatte, daß auch dort ſich Niemand befinde, ſchien er wieder ruhig und zufrieden und ſeine Stirn erheiterte ſich.

Leer! ſagte er aufathmend. Sie iſt warhaftig fort! Ich bin von einer ſehr drückenden, ſchweren Laſt be⸗ freit! Dieſer Pater Matthews iſt ein ſehr würdiger Mann! Er vergiebt mir meine Sünden und befreit mich von ihren Folgen! Ah, da klopft er an die ge⸗ he Thür. Das iſt Niemand Anderes, als der

ater!

Und der König eilte an die geheime Thür, um ſie zu öffnen.

Pater Matthews, rief der König dem Eintretenden entgegen. Kommt, und ſagt mir ſchnell, wie es ſteht. Sie iſt alſo gegangen?

Sie iſt gegangen!

Sie iſt Euch gutwillig gefolgt?

Gutwillig? fragte Pater Matthews mit einem ironi⸗ ſchen Achſelzucken. Gutwillig? Ach, ich weiß nicht, ob Karl Stuart das gutwillig nennt!

Nun, wie iſt ſie denn gegangen?

Wir mußten ihr die Hände binden, und ein Tuch n ihren Mund ſtopfen, damit man ihr Geſchrei nicht öre!

Arme Sara! ſeufzte der König. Sie wollte alſo durchaus keinen vernünftigen Vorſtellungen Gehör geben?

Sie erwiderte auf alle meine Vorſtellungen nur, daß ſie Euch liebe! ſagte der Prieſter mit einem grau⸗ ſamen Lächeln.

Ja, ja, dieſe arme Sara! murmelte der König,