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klirrend zerſprangen unter ihrem krampfhaften Griff. Es war ihr eine Art Erleichterung, eine Auslaſſung ihres innern Zorns. Sie nahm eine andere Guitarre, und begann eine luſtige Weiſe. Auf ihrem bleichen, edlen Angeſicht leuchtete eine ſarkaſtiſche Freude, ein ſpöttiſches Lächeln ſtand auf ihren Lippen, und ihre Augen flammten und blitzten in verachtendem Zorn.— Sie lachte und ſang, aber ihre Seele war voll Trauer, ein Lorbeerkranz bedeckte ihr Haupt, aber ein Dor⸗ nenkranz hatte ihr Herz zerfleiſcht, und es verbluten gemacht!
Und man ſang und lachte, und ſcherzte und jauchzte zwei Tage lang!
Plötzlich hörte man draußen heftiges Schreien und Rufen!
Feuer! Feuer! ſchallte es durch die Straßen. Jetzt klopfte es an die Pforten des Saals. Der Herzog von Albemarle kam und verlangte den König zu ſprechen. Man ließ ihn ein.
Sire, ſagte er zitternd und bleich, ich habe Euch ein fürchterliches Unglück zu melden. Eine frevelnde Hand hat den letzten Reſt unſerer Flotte vernichtet! Die Holländer haben es gewagt, die Ketten zu ſprengen, ſie ſind in die Themſe geſteuert und haben unſere Schiffe in Brand geſteckt!
Aller Augen wandten ſich auf Aphra hin. Sie ſtand da, ſtolz aufgerichtet, ein Lächeln des Triumphes in ihrem edlen, bleichen Angeſicht.
Der König unterdrückte den heimlichen Aerger, den er empfand, und ſagte ruhig: Brennt es wirklich?
Tretet nur zum Fenſter, Sire, der ganze Himmel leuchtet in dunkelrother Gluth! Alle unſere Schiffe brennen!
Nun, wenn ſie ſchon ſo weit ſind, dann bleibt


